Häufige Fragen:

zu galaxy2004

1.) Wie findet eine Desinfektion bzw. Algenvernichtung durch die Ionen statt?

Die Funktionsweise

 

2.) Wo muss das galaxy System eingebaut werden?

Die Elektrodenzelle wird einfach in das bestehende Leitungssystem der Poolanlage eingesetzt. Die richtige Position ist nach der Pumpe, Filter und Wärmetauscher, direkt zur Zuleitung der Einlaufdüsen. Einbauschema hier

 

3.) Kann ich das System mit meiner vorhandenen Filteranlage benutzen?

Ja! Das System kann mit jeder bestehenden Filteranlage eingesetzt werden. Die Filterung ist jedoch grundsätzlich schon die halbe Miete. Desto besser die Filterung, desto weniger Produktmengen zur Wasseraufbereitung sind notwendig. Achten Sie hier auch auf die normale wöchentliche Rückspülung, mindestens 3-4 Minuten. Dies ist normaler Standard und nicht dem System geschuldet.

 

4.) Kann ich das System mit Glasfiltersand/Filterglas verwenden?

Nein, handelt es sich wie bei AFM Glasfiltersand (Activated Filter Medium) tatsächlich um ein Original (es gibt billige Nachahmungen auch), so ist dessen Oberfläche negativ geladen. Die positiv geladenen Silber- & Kupferionen würden somit an dessen Oberfläche anhaften und eine Ionisierung des Pools wäre somit nur schwer möglich.

 

5.) Funktioniert das System vollautomatisch?

Nein, eine Justierung und eine Messung des Kupferionenanteils im Pool müssen von Hand erfolgen, hier gibt es kein automatisches Regelsystem. Am Anfang gilt es die Anlage in seiner Produktionsmenge auf den Pool einzustellen, mit der Zeit wandelt sich dies in Erfahrungswerte um und vereinfacht die Handhabung. Die Produktion wird durch zwei wesentliche Faktoren beeinflusst, die Laufzeit der Anlage und die Einstellung an der Steuerung selbst. Weitere Faktoren sind der Leitwert des Wassers und der Zustand der Elektroden selbt.

 

6.) Muss das System gewartet werden?

Eine Wartung besteht im Grunde nur aus der Begutachtung der Elektrodenkammer. Durch die Ionisierung entstehen hier mehr oder weniger türkisblaue Ablagerungen, dies ist normal. Von Zeit zu Zeit, in der Regel einmal in der Saison sollte die Elektrodenkammer herausgeschraubt und gereinigt werden, lesen Sie hierzu in der Bedienungsanleitung. Ist die Elektrodenkammer verbraucht, so muss diese erstezt werden.

 

7.) Wie lange halten die Elektroden?

Eine Elektrodenkammer hält, je nach Auslastung (Verbrauch), Beckengröße usw. mehrere Jahre. Die Elektrodenkammer kann durch einfaches Ein- und Ausschrauben ausgetauscht werden. Die uns bekannten kürzesten Intervalle (Ganzjahresbetrieb Außenpool im Süden) sind 1 Jahr, die längsten 9 Jahre.

 

8.) Muss ich meine bisherige Desinfektionsmethode vor der Inbetriebnahme der Ionisierung stoppen?
Nein, auf gar keinen Fall, das System benötigt eine gewisse Zeit um die gesamte Wassermenge zu ionisieren. Da die Ionisierung bedenkenlos mit Chlor, Brom, Aktivsauerstoff und Ozon zusammenarbeitet, sollten Sie Ihre herkömmliche Desinfektion erst stoppen, wenn die Ionisierung des Pools den richtigen Kupferionenwert erreicht hat.

9.) Kann die Ionisierung mit anderen Desinfektionsmethoden kombiniert werden?
Die Ionisierung arbeitet bedenkenlos mit Chlor, Brom, Aktivsauerstoff und Ozon zusammen. In öffentlichen Poolanlagen ist durch die gesetzlich vorgeschriebene Mindestmenge an Chlor eine Kombination unumgänglich.

10.) Wenn dieses System so gut ist, warum hat es dann nicht schon jeder?
Die Anwendung von Chlor ist die noch am meißten vertretene Methode der Desinfektion. In öffentlichen Bädern besteht eine Zwangschlorung, obwohl die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt sind und die unangenehmen Nachteile auch. Im Ausland z.B. setzt das öffentliche Bad in St. Vith Belgien, seit über 25 Jahren auf diese Methode, ganz ohne den Zusatz von Chemie bzw. Chlor. Alternativmethoden setzen sich wie in allen Bereichen nur langsam durch. Die Salzelektrolyse produziert im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung ebenfalls nur Chlor, nicht wie so oft angepriesen "natürliches Chlor", Chlor ist Chlor! 


11.) Brauche ich mit dem System keinerlei weitere Chemie mehr?
Ursprünglich wurde das System zur Aufrechterhaltung des Trinkwassers für Raumflüge von der NASA entwickelt. Im Pool verhält es sich wie folgt. Viele Faktoren beeinflussen den Verbrauch an Wasseraufbereitungsmitteln. Selbst 2 exakt gleiche Pools in einer Nachbarschaft können unterschiedliche Chemiemengen verbrauchen! Dies lässt sich zwangsläufig fast nur auf einen Punkt zurückführen, die Lage des Pools hinsichtlich energetischer Felder die das Wasser beeinflussen. Hier scheiden sich schnell die Geister im Glauben! Solche Fälle haben wir jedoch im Lauf der Jahre kennenlernen dürfen. Ansonsten wäre die Liste der beeinflussenden Faktoren unendlich lang, um nur einige zu nennen, Anzahl der Badegäste, geduscht oder nicht, Umgebung des Pools mit viel oder wenig Pflanzen, die Wassertemperatur, das Ausgangswasser mit dem der Pool befüllt wird, Innen - oder Außenpool. Fazit ist, das System ersetzt eine normale Oxidation (z.B. Chlorung), braucht ein Pool jedoch ungewöhlich viel oder mehr Desinfektion, so wird man um eine Zusatzdesinfektion nicht umherkommen. Hier genügen jedoch 20% der normal eingesetzten Menge. dabei kann man getrost auf harmlosere aber schwächere Mittel zurückgreifen. Ozon ist eine sehr gute Kombinationsmöglichkeit, UV wird auch gerne eingesetzt.

 

Grundsätzlich zerstört jeder Oxidant wie z.B. Chlor auch Öle und Fette, dies ist bei der Wasseraufbereitung durch natürlichen Mineralien, also Silber- & Kupferionen nicht der Fall. Je nach Filterleistung kann, je nach Eintrag, hiedurch eine leichte Trübung des Wassers auftreten. Abhilfe kann hier eine Zusatzoxidation schaffen, eine klassische Schockoxidation (z.B. Schockchlorung) ebenfalls. Der Vorteil bei allen Nachteilen solcher Produkte, Sie verschwinden wieder. Besonders gut eignet sich hier ein Produkt von Delphin, "Oxi Schockgranulat" Der Vorteil, es besteht aus einer Kombination von Aktivsauerstoff und Chlor, beide Produkte zerstören sich danach wieder gegenseitig, der Pool ist schneller wieder frei von den Mitteln. 

12.) Was ist mit meinem pH-Wert ?
Stellen Sie sicher das der pH-Wert immer zwischen 7,2 und 7,8 liegt, am besten zwischen 7,2 und 7,4. Der pH-Wert ist nach wie vor in Ihrem Pool einer der wichtigsten Punkte, auch für das Ionisierungssystem ist er eine wichtige Vorraussetzung für eine korrekte Funktion. Leider wird der pH-Wert von vielen privaten Poolbesitzern die keine automatische pH-Regulierung besitzen unterschätzt und nicht genügend kontrolliert.

13.) Was ist wenn mein ph-Wert falsch ist ?
In der Regel werden pH-Wert senkende Produkte eingesetzt. Der pH-Wert sollte zwischen 7.2 und 7.8 liegen. Der pH-Wert ist grundsätzlich ein entscheidender Faktor im Schwimmbadwasser und sollte entsprechende Beachtung finden. Ist Ihr pH-Wert z.B. zu hoch, so ist das in jedem Fall schlecht für die Haut, der natürliche Säureschutzmantel wird zerstört, zudem verringert sich die Leistung eines jeden Desinfektionsmittels bis gegen Null.

14.) Benötige ich weiterhin ein Flockungsmittel ?
Nein, die Ionen binden sich mit Algen, Bakterien und Viren zu filterfähigen Flocken, ähnlich wie bei Zugabe eines Flockungsmittels bei herkömmlichen Methoden. Grundsätzlich ist ein Flockungsmittel aber mit dem System verträglich. Bei Bedarf kann jedoch ein Flockungsmittel hinzugegeben werden.

15.) Benötige ich weiterhin ein Algenverhütungsmittel ?
Nein, ein Algenverhütungsmittel wird nicht benötigt, die Kupferionen sind für die Algenverhütung zuständig. Auf gar keinen Fall darf ein kupferhaltiges Algenvernichtungsmittel zugegeben werden!

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